Motivationsschreiben für Au-pair-Visum

Du hast bereits eine nette Gastfamilie in Deutschland gefunden und der Au-pair-Vertrag ist unterschrieben?

Dann fehlt Dir jetzt nur noch das Visum der Botschaft.

Bei der Vorbereitung der Unterlagen und des Termins bei der deutschen Botschaft ist entscheidend, dass Du Dir Gedanken darüber machst, was die Beweggründe sind, aus denen Du Dich für einen Au-pair-Aufenthalt in Deutschland entschieden hast.

Dein Motivationsschreiben ist entscheidend für die Bewilligung deines Visums. Es kann darüber entscheiden, ob Du ein Visum bekommt oder nicht.

Welche Fehler darfst Du machen und welche auf gar keinen Fall?

In diesem Beitrag erfährst Du, was wichtig ist und was Du unbedingt beachten musst, damit Du das Visum bekommst.

Was ist ein Motivationsschreiben?

Das Motivationsschreiben ist ein sehr wichtiges Teil des Visumverfahrens.

Um in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis für Dein Au-pair-Jahr zu erhalten, brauchst Du erst einmal eine Berechtigung zur Einreise, das Visum.

In vielen Ländern verlangt die deutsche Botschaft von Au-pair-Bewerbern, die einen Antrag auf ein nationales Visum zum Zweck eines Au-pair-Aufenthalts in Deutschland stellen, einen Motivationsbrief in Schriftform.

Sei vorbereitet!

Fragen zu Deinen Beweggründen kommen in jedem Fall!

Sollte die deutsche Botschaft Deines Landes das Motivationsschreiben nicht ausdrücklich als Teil der Dokumente verlangen, die Du Deinem Visumantrag beifügen musst, kannst Du sicher sein, dass der Mitarbeiter der Botschaft Dich mündlich zu Deiner Motivation fragen wird.

Mach Dir also zuvor Gedanken darüber, was Deine Beweggründe für das Au-pair-Jahr in Deutschland sind.

Sind Dir Deine Gründe klar, übe Formulierungen, die Dir helfen, Deine Gründe deutlich und überzeugend zu formulieren. Je vielseitiger Du begründen kannst, warum Du als Au-pair nach Deutschland gehen willst, desto besser!

Wie Du diese Fragen beantwortest, kann darüber entscheiden, ob Du ein Visum bekommst und als Au-pair in ein neues Land fahren darfst, oder ob Du eine Ablehnung bekommst und Dich von dem Traum „Au-pair in Deutschland“ für immer verabschieden musst.

Rechtsgrundlage für die Erteilung eines Au-pair-Visums

Nicht jede Bewerberin, die an einem Au-pair-Programm teilnehmen möchte, darf das auch.

Eine Au-pair-Bewerberin muss allgemeine Kriterien erfüllen, die neben dem passenden Alter und vorhandenen Deutschkenntnissen auch ihre Motivation betreffen.

Die Botschaft ist an rechtliche Vorgaben gebunden, die bestimmen, wem sie ein Visum erteilen darf.

Hier ein Zitat aus dem Gesetzestext, der die rechtliche Grundlage für die Botschaft ist, wenn sie entscheidet, ob sie Dir ein Visum ausstellt oder nicht.

Für Nicht-Muttersprachler ist dieses „Juristendeutsch“ schwer zu verstehen, daher haben wir der Übersichtlichkeit halber die wichtigsten Passagen für Dich fett hervorgehoben.

„Die Rechtsgrundlage für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zur Aufnahme einer Au-pair-Beschäftigung ist § 18 Abs. 3 AufenthG i.V.m. § 12 BeschV. Die Erteilung von Visa zum Zwecke eines Au-Pair-Aufenthalts kommt danach nur dann in Betracht, wenn die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse und die Vervollständigung der Allgemeinbildung durch bessere Kenntnis des Gastlandes als vorrangiges Ziel des Aufenthalts plausibel gemacht werden können und der Au-pair-Aufenthalt in Deutschland in die konkrete Lebensplanung des Antragstellers – auch unter Berücksichtigung seiner sozialen Situation – passt.“

Der Gesetzestext macht klare Vorgaben dazu, wann ein Visum zum Zweck eines Au-pair-Aufenthalts erteilt werden kann.

Dein Motivationsschreiben soll deutlich machen, dass Deine Gründe, als Au-Pair nach Deutschland zu gehen, genau den Anforderungen des Gesetzes entsprechen. Also musst Du darin plausibel machen, dass Deine vorrangigen Ziele sind:

  • die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse

  • die Vervollständigung der Allgemeinbildung durch bessere Kenntnis des Gastlandes

  • und dass Dein Au-pair-Jahr in die konkrete Lebensplanung – auch unter Berücksichtigung der sozialen Situation – passt.

Dass alle diese Punkte erfüllt sind, muss durch Dein Motivationsschreiben eindeutig und überzeugend deutlich werden.

Du willst wissen, wie Du das genau machst? Wir zeigen Dir, wie das geht!

Form des Motivationsschreibens

Dein Motivationsschreiben sollte am besten am PC geschrieben, ausgedruckt und dann von Hand unterschrieben werden.

Handgeschriebene Texte sind oft schwer lesbar. Mach es den Mitarbeitern der Botschaft nicht schwerer als nötig.

Zur genauen Länge des Motivationsbriefes gibt es keine konkreten Vorgaben. Da die Behörde aber eine „ausführliche“ Begründung Deiner Motivation möchte, sollte Dein Motivationsschreiben mindestens eine Seite umfassen.

Motivationsschreiben Vorlage

Falls Du gehofft hattest, hier eine Vorlage für Dein Motivationsschreiben zu finden, in das Du nur noch Deinen Namen eintragen musst und es dann einfach übernehmen kannst, müssen wir Dich enttäuschen. Der Motivationsbrief soll von Dir persönlich geschrieben werden und individuell sein.

Wir raten Dir davon ab, im Internet nach fertigen Vorlagen zu suchen und diese zu verwenden.

Man benötigt nur wenige Minuten, um festzustellen, ob ein Textbaustein aus dem Internet kopiert oder individuell geschrieben wurde. Aus offiziellen Quellen wissen wir sehr genau, dass die Mitarbeiter der Botschaft durchaus eine solche Überprüfung durchführen.

Wird Dein Motivationsschreiben oder ein Teil davon als Plagiat enttarnt, kann es zu einer Ablehnung des Visums führen. Das möchtest Du bestimmt nicht riskieren!

Lies Dir lieber die Anforderungen an das Motivationsschreiben genau durch und bereite Dich gut auf alle Fragen vor, damit Du ganz persönliche und triftige Antworten auf alle Fragen geben kannst!

Natürlich können wir Dir aber ein paar Formulierungshilfen geben.

Inhalt des Motivationsbriefes

1. Richtigen Adressaten ansprechen

Adressat des Motivationsbriefes ist nicht die Gastfamilie oder die Au-pair Agentur, sondern die deutsche Botschaft, die darüber entscheiden wird, ob Du ein Visum bekommst oder nicht.

Du solltest Dein Schreiben also mit einer passenden Anrede einleiten und Dich dann zunächst persönlich vorstellen.

Hier ein Beispiel:

„Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist …“

2. Persönliche Vorstellung

In der persönlichen Vorstellung solltest Du neben Deinem Namen und Deinem Alter schreiben, wo Du herkommst und was Du bisher gemacht hast. (Schule, Abitur, Ausbildung, Studium, Arbeitserfahrungen)

Wichtig ist, dass Du Angaben dazu machst, welche Erfahrungen bei der Betreuung von Kindern Du bereits gemacht hast.

Beschreibe auch Deine Deutschkenntnisse. Wie lange und wo lernst Du die deutsche Sprache? Welches Sprachniveau hast Du bereits erreicht? Was ist Deine Muttersprache?

Welche anderen Fremdsprachen beherrschst Du?

Teile mit, ob Du einen persönlichen Bezug zu Deutschland hast. Warum möchtest Du als Au-pair unbedingt nach Deutschland kommen? Vielleicht bist Du schon als Tourist in dem Land gewesen? Was magst Du an Deutschland? Was weißt Du über dieses Land?

Gibt es jemand in Deiner Familie, der in Deutschland gearbeitet oder gelebt hat?

3. Beweggründe formulieren – Motivation

Durch deine persönliche Vorstellung hat die Botschaft nun erfahren können, was Deine „konkrete Lebensplanung und soziale Lebenssituation“ ist, von der im Gesetz die Rede ist.

Erkläre jetzt, warum Du in Deutschland an einem Au-pair-Programm teilnehmen willst.

Dies ist der wichtigste Teil des Schreibens, der direkt Auskunft zu Deiner Motivation gibt.

Hierzu solltest Du Dir folgende Fragen stellen und dann beantworten:

  • Warum ist es für Dich sehr wichtig, an dem Au-pair-Programm in Deutschland teilzunehmen?

  • Warum ist es für Dich von großer Bedeutung, Deutsch zu lernen?

4. Pläne nach dem Au-pair-Jahr

Du solltest auch erklären, welche Bedeutung das Au-pair Jahr für Deine spätere Zukunft hat.

  • Welche Pläne hast Du nach dem Au-pair-Jahr?

  • Warum sind gute Deutschkenntnisse in Deinem Beruf sehr wichtig?

  • Welche Vorteile wirst Du in Deinem Berufsleben haben, wenn Du gut Deutsch sprichst?

Erinnere Dich daran, was wir schon zur gesetzlichen Grundlage der Erteilung des Visums gesagt haben.

Es gibt zwei Gründe, Dir den Antrag zu bewilligen:

  • die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse und die
  • Vervollständigung der Allgemeinbildung.

Das sind die zwei Hauptgründe, auf deren Nennung Du Dich konzentrieren solltest, um zu erklären, warum Du an einem Au-pair-Programm in Deutschland teilnehmen möchtest.

Gelingt es Dir, diese Gründe mit Deinen späteren beruflichen Plänen in Deiner Heimat zu verbinden, umso besser!

Du findest hierzu weitere Hinweise im Abschnitt „Rückkehrbereitschaft“ und „Der Au-pair-Aufenthalt muss zu Deiner konkreten Lebensplanung passen“.

Formulierungshilfen:

„Es hat für mich Priorität meine Deutschkenntnisse zu verbessern, denn ich…“

„Am wichtigsten ist mir, während des Jahrs als Au-pair in Deutschland meine Deutschkenntnisse zu verbessern, weil…“

„Das Au-pair-Jahr in Deutschland fügt sich sehr gut in meine beruflichen Pläne ein, weil…“

„Erfahrungen, die ich als Au-pair in Deutschland sammeln kann, sind für mich sehr wichtig und hilfreich, denn…“

„Mein Hauptbeweggrund als Au-pair nach Deutschland zu gehen ist … Ein weiterer Grund ist, dass …“

„Der wichtigste Grund dafür, dass ich als Au-pair nach Deutschland gehen möchte, ist … Außerdem ….“

„Besonders … hat mich dazu bewogen…“

„Vor allem … hat dazu geführt, dass ich für ein Jahr als Au-pair nach Deutschland gehen möchte.“

Achtung: Bewerberinnen geben auch als Beweggrund an, (weitere) Erfahrungen bei der Kinderbetreuung sammeln zu wollen. Das ist ein häufiger Fehler! Um Erfahrungen bei der Kinderbetreuung sammeln zu können, muss niemand in ein fremdes Land reisen. Auch in Deiner Stadt gibt es genügend Kinder. Erfahrungen bei der Kinderbetreuung kannst Du also sehr gut auch in Deiner Heimat sammeln.

5. Schlusssatz und Verabschiedung

Zu guter Letzt beendest Du Dein Motivationsschreiben mit einer freundlichen Verabschiedung.

Formulierungshilfe:

„Ich bedanke mich im Voraus und hoffe sehr auf eine positive Entscheidung!“

Der Au-pair-Aufenthalt muss zu Deiner konkreten Lebensplanung passen

Natürlich ist es immer gut, eine Fremdsprache zu beherrschen.

Dein Wunsch, Deutsch zu lernen, muss aber exakt zu Deiner konkreten Lebensplanung passen.

Warum passt ein Au-pair-Jahr, bei dem Du Deutsch sehr gut erlernen kannst, perfekt zu Deinen persönlichen Lebensplänen?

Beispiel 1:

Du hast ein Germanistik Studium abgeschlossen und verfügst bereits über gute Deutschkenntnisse. Jetzt möchtest Du nur noch Deine Aussprache während des Au-pair-Jahrs deutlich verbessern. Nach dem Au-pair-Jahr willst Du als Deutschlehrerin in Deiner Heimat arbeiten.

Beispiel 2:

Du hast Dein Abitur gemacht und möchtest ein Studium im Bereich der Touristik beginnen. In diesem Bereich sind Fremdsprachenkenntnisse sehr wichtig. Seit etwa 6-12 Monaten lernst Du bereits in einem Sprachkurs die deutsche Sprache. Jetzt möchtest Du in Deutschland als Au-pair Deine Sprachkenntnisse schnell erweitern und besser sprechen und verstehen lernen, um dann mit dem Studium zu beginnen.

Ein Fall, in dem ein Au-pair-Jahr nicht zur aktuellen Lebensplanung passt als schlechtes Beispiel:

Du lebst in einem kleinen Ort ohne Touristenverkehr. Du lernst den Beruf Bäcker im 2. Jahr und möchtest in dem Beruf und in demselben Ort auch weiterhin arbeiten.

In diesem Fall ist nicht klar, wozu Du Deutschkenntnisse benötigst und wie das Au-pair-Programm Deine berufliche Entwicklung später positiv beeinflussen soll.

Formulierungshilfe:

„Als Au-pair in Deutschland zu arbeiten, wird mir ermöglichen…“

„Der Aufenthalt als Au-pair in Deutschland ist die Voraussetzung dafür, dass ich nach meiner Rückkehr…“

Rückkehrbereitschaft

Du musst nach dem Au-pair-Jahr in Dein Heimatland zurückkehren wollen.

Deine Rückkehrbereitschaft ist Voraussetzung dafür, dass die Botschaft Dir ein Visum ausstellt.

Spielst Du mit den Gedanken, nach dem Au-pair-Jahr eventuell länger in Deutschland zu bleiben und beispielsweise im Anschluss in Deutschland eine Ausbildung, ein Studium, ein freiwilliges soziales Jahr etc. zu beginnen, solltest Du das ganz schnell vergessen!!

Erwähnst Du bei der Botschaft, dass Du gerne nach dem Au-pair-Jahr in Deutschland dort z.B. ein freiwilliges soziales Jahr beginnen möchtest, bekommst Du zu 100% kein Visum ausgestellt und Du musst Dich von Deinem Traum sofort verabschieden!

Du musst die Botschaft davon überzeugen, dass Du nach dem Au-pair-Jahr in Dein Land zurückkommen willst, wo Du schon konkrete Berufspläne hast!

Deswegen solltest Du genaue Pläne formulieren, was Du nach Deiner Rückkehr aus Deutschland in Deiner Heimat vorhast. Erzähle von Deinen Plänen nach dem Au-pair-Jahr, wenn Du zurück in Deinem Heimatland bist.

Bei der Schilderung Deiner Pläne solltest Du die Vorteile nennen, die gute Deutschkenntnisse bei deren Verwirklichung für Dich haben.

Beispiel:

Du willst nach dem Au-pair-Jahr in Deinem Heimatland ein Studium beginnen.

Dann solltest Du Dich vorher gut über dieses Studium informieren. Du musst wissen, an welchen Universitäten Du das Fach studieren kannst, welche Voraussetzungen es dabei für Dich gibt, was das Studium kostet und wie Du es finanzieren wirst.

Der Mitarbeiter der Botschaft kann Dir jederzeit eine Frage dazu stellen.

Wenn Du keine Antwort auf diese oder ähnliche Fragen hast, weil Du Dich nicht richtig informiert hast, kann es so verstanden werden, dass Du nicht wirklich beabsichtigst, später zu studieren, und versuchst, die Botschaft zu täuschen. Das führt automatisch zu einer Ablehnung eines Visums!

Wenn Dir darüber hinaus auch private Gründe einfallen, warum Du nach dem Jahr in Deutschland sicher wieder in Deine Heimat zurückkehren willst, kann das die Botschaft zusätzlich von Deiner Rückkehrbereitschaft überzeugen.

Formulierungshilfe:

„Nach meinem Aufenthalt als Au-pair in Deutschland möchte ich in jedem Fall wieder nach … zurückkehren, um/denn …“

Sei plausibel und ehrlich!

Dein Motivationsschreiben muss plausibel und ehrlich sein.

Machst Du falsche Angaben, wird Dein Visumantrag automatisch abgelehnt.

Beispiel:

Eine Au-pair-Bewerberin aus Madagaskar hatte in ihrem Motivationsschreiben geschrieben, dass sie nach dem Au-pair-Jahr eine deutsche Schule in ihrem Ort bauen möchte.

Das ist nicht plausibel!

Das Mädchen hatte weder das Geld, noch hatte sie eine Idee, wie das Ganze finanziert werden sollte. Um eine Schule bauen zu können, muss man Architektur studieren und als Architekt mit dem Bauwesen vertraut sein oder einen entsprechenden Beruf erlernt haben. Die Umsetzung dieses Projektes würde sehr große finanzielle Reserven voraussetzen. Gute Deutschkenntnisse alleine reichen nicht aus, um so ein Projekt erfolgreich umsetzen zu können.

Vielleicht hätte diese Bewerberin mehr Erfolg mit Ihrem Visumantrag gehabt, wenn Sie beschrieben hätte, wie sie später zum Aufbau einer deutschen Schule beitragen oder dabei helfen wolle.

Formuliere also lieber realistische Ziele als Deine Ziele zu hoch zu stecken!

Rechtschreib- und Grammatikfehler sind erlaubt!

Dass Du ehrlich und authentisch bist, kannst Du auch dadurch zeigen, dass Du zu Deinen Deutschkenntnissen stehst. Dein Deutsch muss nicht perfekt sein.

Das Motivationsschreiben soll in deutscher Sprache verfasst werden. Fehler sind dabei erlaubt. Keiner verlangt von Dir, dass Du perfekt Deutsch kannst, Dein Anschreiben absolut fehlerfrei ist und klingt, als habe es ein Muttersprachler verfasst.

Lass trotzdem jemanden Dein Schreiben prüfen, der besser Deutsch kann als Du.

Wenn Du über unsere Au-pair-Agentur eine Gastfamilie gefunden hast, wirst Du von uns oder von unserem Partner vor Ort bei dem Visumverfahren betreut. Dabei prüfen wir selbstverständlich auch Deinen Motivationsbrief.

Bedenke, dass die Botschaft bei einem persönlichen Termin schnell feststellen kann, ob Deine Sprachkenntnisse Dich tatsächlich als Verfasser des Motivationsschreibens ausweisen.

Ein Ablehnungsschreiben der Botschaft muss nicht sein

Gibt es Zweifel an der Plausibilität des Aufenthalts, schickt die deutsche Botschaft ein Ablehnungsschreiben:

So sieht ein Ablehnungsschreiben der Botschaft aus:

Ein weiteres Ablehnungsschreiben der Botschaft:

Die Bewerberin hatte sich offensichtlich kaum Gedanken zu Ihrer Motivation gemacht und nicht ausreichend um ihr Motivationsschreiben gekümmert. Sie konnte ihre Aussagen nicht belegen. Sie hatte sich nicht gut auf den Termin bei der Botschaft vorbereitet.

Das Resultat: Sie bekommt kein Visum. Für sie ist der Traum von einem Jahr als Au-pair in Deutschland geplatzt.

Das muss aber nicht sein!

Wenn Du Zeit in Dein Motivationsschreiben investierst, aus den Fehlern anderer lernst und ein überzeugendes Schreiben erstellst, bekommst Du von der deutschen Botschaft keine Ablehnung, sondern Dein Visum.

Ein gut durchdachter und vorbereiteter Motivationsbrief ist das Ticket, mit dem Du Deinen Traum „Au-pair in Deutschland“ verwirklichen, die deutsche Sprache erlernen und viele neue, unvergessliche Erfahrungen sammeln kannst!

Wir wünschen Dir viel Erfolg!!!

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